Erste Boule- Stadtmeisterschaft bringt 500,00 € für die Tafel

Artikel der GN vom 10.10.2017
von Hartmut Abel

 Das Bild zeigt von links: Bernhard ter Horst &Johann Lambers ( SV BB), stellvertr. Bürgermeister Johann Bardenhorst, Stadtmeister Fritz Wallasch & Gerd Tangenberg (TuS G.) Achim Söhn & Gudrun Scholten ( SV BB)

Foto: Abel

 

21 Paare gingen bei der Veranstaltung der drei Vereine SG Bad Bentheim, SV Bad Bentheim und TuS Gildehaus an den Start. Der Erlös der Startgelder sowie des Kuchen- und Getränkeverkaufs gehen an die Tafel.


 

ha Gildehaus. Für die Gildehauser Gerhard Tangenberg und Fritz Wallasch war es ein überlegener Sieg im Endspiel gegen die Vertretung des SV Bad Bentheim mit Johann Lambers und Bernhard ter Horst.

21 Paare, die auf zwei Gruppen aufgeteilt wurden, hatten sich am Sonnabendvormittag in der Formation „Doublette“ bei der Gemeinschaftsveranstaltung der drei Vereine SG Bad Bentheim, SV Bad Bentheim und TuS Gildehaus trotz der widrigen Wetterverhältnisse auf dem Schlackeplatz am Romberg eingefunden. Aus der Gruppe B mit ihren elf Teams gingen die TuS-Vertreter Tangenberg/Wallasch aus den vier Runden, bei denen die Gegner vom Zufallsgenerator zugelost wurden, mit vier gewonnenen Spielen und einem überlegenen Punkteverhältnis von 52:35 hervor. Damit galten sie als Favoriten gegen die Paarung Lambers/ter Horst. Die Bad Bentheimer hatten sich als Sieger der A-Gruppe qualifiziert. Mit einem Kugelverhältnis von 13:6 konnte die gastgebende Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Das Spiel um den dritten Platz entschieden Gudrun Scholten/Achim Söhn (SV Bad Bentheim) gegen die TuS-Paarung Arno Lemberg/Günter Lammering für sich. Mit einem Dank an den ausrichtenden Verein TuS Gildehaus überreichte Johann Bardenhorst, 2. Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Bentheim, den Wanderpokal an das siegreiche Duo.

TuS-Boulefachwart Ernst Dieter Oehler brachte seine Freude über einen gelungenen Premierentag zum Ausdruck. Er betonte, dass es gut war, die Veranstaltung trotz des schlechten Wetters durchzuziehen, zumal die Endspiele in der Halle durchgeführt werden konnten. Freude dürfte auch die Bad Bentheimer „Tafel“ empfinden. Sie erhält einen Scheck von über 500 Euro aus dem Erlös der Startgelder sowie des Kuchen- und Getränkeverkaufs.

 

Die Mitglieder der Bouleabteiluung

Foto: Abel

10 Jahre Bouleabteilung des TuS Gildehaus

Beitrag in der Beilage der GN "An Burg und Mühle" vom 9.06.2016

Von Hartmut Abel 

Die Boule-Abteilungdes TuS Gildehaus ist seit zehn Jahren ein fester Bestandteil des Obergrafschafter Vereins. In dessen Gründungsphase machte Bauunternehmer Heinrich Beckmann der neuen Abteilung ein großzügiges Geschenk.

GILDEHAUS. „Den Wurf rechts musst du umpolen auf links!“, „Der erste geht immer in die Hose“, „Der läuft durch“, diese Ausrufe hört man regelmäßig in den Abendstunden von einigen Spielern auf der Boule-Außenanlage am Romberg.

Vor zehn Jahren hat sich diese Abteilung beim TuS Gildehaus etabliert. Zu diesem Zeitpunkt, als diese Sportart bereits bei den beiden Obergrafschafter Vereinen FC Schüttorf 09 und SV Bad Bentheim betrieben wurde, tauchte während einer Radtour der Gedanke auf, auch beim TuS eine Anlage anzusiedeln. „Ein Angebot für etwas ältere Leute“, blickt Ernst-Dieter Oehler, Abteilungsleiter seit 2012, zurück.

Ein Verfechter des Gedankens war Ehrenvorsitzender Heinz Roß, der beim Vorstand ein offenes Ohr fand und den Bau einer Anlage befürwortete. Strahlende Gesichter gab es dann beim Festakt des TuS Gildehaus anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums. „Der Bau der Anlage ist mein Geburtstagsgeschenk“, überraschte Bauunternehmer Heinrich Beckmann die Festversammlung. Um die Anlage mit Leben zu füllen, wurde zu einer Vorstellung der sechs Bahnen eingeladen. Von den 36 erschienenen Personen erklärten 15 spontan ihren Beitritt zu einer Abteilung unter ihrem Leiter Karl-August Kring.

Eine kontinuierliche Entwicklung zeichnete sich seitdem ab. „Heute haben wir 25 Spieler, die zum festen Stamm gehören“, erklärt Abteilungsleiter Ernst-Dieter Oehler.

Aus dem reinen Freizeitsport bildeten sich zwei Mannschaften heraus, die auch an den Meisterschaften teilnehmen. Besonders erfreulich anlässlich des runden Geburtstages ist es, dass sowohl die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga als auch die 2. Mannschaft den Wiederaufstieg in die zweite Kreisklasse geschafft hat. Neben den Meisterschaftsrunden gehört die Teilnahme am Vechte-Dinkel-Cup, an der Bouletour und an Einzelturnieren mit zum regelmäßigen Programm.

Die Pflege der Geselligkeit und der Kameradschaft ist ein besonderes Anliegen. Wer den Abteilungsleiter kennt, der kann sich gut vorstellen, dass dieses Anliegen beim Rotwein-, Glühwein- und Grillturnier erfolgreich umgesetzt wird. Kontaktpflege wird auch groß geschrieben, wenn mit der Boule-Gruppe des SV Vorwärts Gronau abwechselnd einmal im Jahr auf der Anlage am Drielandsee oder auf der heimischen Anlage geboult wird.

Besonders stolz ist man in der Abteilung darauf, in der „Boule-Scheune“ in der kälteren Jahreszeit eine Halle mit drei Bahnen zu haben. Somit können 18 Aktive gleichzeitig spielen. „So kann der Betrieb auch im Winter weiterlaufen“, so Ernst-Dieter Oehler.

In diesem Jahr wartet auf die Abteilung eine besondere Herausforderung. Sie wurde mit der Ausrichtung eines größeren Turniers beauftragt. In der Triplette, einer Formation aus drei Spielern, ist die Boule-Abteilung Ausrichter. „Wir haben umsichtige Mitglieder in unserer Abteilung, insofern werden wir die Aufgabe bewältigen“, ist Ernst-Dieter Oehler optimistisch. Damit macht er seiner Abteilung neben dem Klassenaufstieg ein weiteres Geburtstagsgeschenk.