Die Berichte und Meldungen auf dieser Seite sind chronologisch geordnet. Das jüngste Ereignis finden Sie an oberster Stelle, das älteste am Schluss.

5. August 2017/ Tete- Kreismeisterschaften zum zweiten Male in Gildehaus

Kreismeister 2017: Bruno Absalon, FC Schüttorf 09

Der Sieger mit dem Zweitplatzierten Heijk Kotscharian, Union Emlichheim

90 Teilnehmer/innen bewerben sich um den Titel

 

Am 5. August 2017 war es wieder soweit: Die alljährlichen Tete- Kreismeisterschaften fanden erneut in Gildehaus statt, wo der Rotascheplatz die besten Bedingungen für ca. 280 Spiele bot, die im Rahmen dieses Großturnieres absolviert werden mussten. Genau 90 Spielerinnen und Spieler aus der Grafschaft Bentheim und angrenzenden Orten in den Niederlanden, die zum Kreisverband gehören, hatten sich zum Wettkampf um die begehrte Trophäe des Kreismeisters eingefunden.

Pünktlich um 9:30 konnte Abteilungsleiter Ernst- Dieter Oehler bei bestem Boulewetter die Teilnehmer begrüßen und über die Modalitäten sowie den äußeren Ablauf des Tages informieren. Es wurden demnach in zwei ausgelosten Gruppen nach dem sogenannten „Schweizer System“ über 6 Runden a 45 Min. Ranglisten erspielt. Die ersten beiden der Ranglisten erreichten das Endspiel um die Meisterehre, die Gruppenzweiten mussten um die Plätze drei und vier spielen.

Das Turnier lief planmäßig ab. Dank reibungsloser Organisation konnte der Zeitplan eingehalten werden und wäre nicht am Nachmittag ein heftiger Regenschauer niedergegangen, wäre das Turnier fast eine „Punktlandung“ geworden. So aber verzögerte es sich um eine Viertelstunde, bis die Endspiele um 18:15 Uhr angepfiffen werden konnten.

Der Regenschauer sollte aber in anderer Hinsicht eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Während die Runden 1-4 auf verhältnismäßig trockenem Boden abliefen, also eher den Spielern mit flacher oder niedriger Spielweise entsprachen, erforderten und begünstigten die Runden 5 und 6 das Hochportalspiel,was an dem nunmehr weicheren Boden lag. Die Auswirkung war an etlichen Spielergebnissen abzulesen. Plötzlich gewannen Spieler ihre Begegnungen, die zuvor an den Bodenverhältnissen gescheitert waren. Dasselbe war auch umgekehrt zu beobachten.

Allgemein wurden diese sich verändernden Platzverhältnisse aber begrüßt, stellten sie doch einen erhöhten Anspruch an die technischen und taktischen Fertigkeiten der Spieler dar. Nur wer mit beiden Situationen fertig wurde, konnte für eine Platzierung im Vorderfeld in Frage kommen. Am besten gelang dieses in der Gruppe A Bruno Absalon vom FC Schüttorf 09 sowie in der Gruppe B Heijk Kotscharian von Union Emlichheim. Nur diese beiden gewannen ihre sämtlichen sechs Begegnungen. Gerd Haverkamp von NINO- Sport in Gruppe A sowie Georg Gosink von Union Emlichheim in Gruppe B konnten jeweils 5 Siege vorweisen. Dieses Ergebnis teilten sie sich mit weiteren drei Spielern, von denen sie sich allerdings durch mehr erzielte Buchholzpunkte unterschieden.

Die beiden Endspiele fanden vor einer noch bemerkenswerten Zuschauerkulisse auf dem Bouledrome statt. Im Kampf um den Siegerpokal standen sich Heijk Kotscharian und Bruno Absalon gegenüber. In dieser Partie trat doch deutlich der Unterschied zutage, mit dem die beiden Spieler sonst in ihren Spielklassen unterwegs sind. Während Heijk Kotscharian der Kreisligamannschaft von Union Emlichheim angehört, spielt Bruno Absalon auch in der Bundesligamannschaft von Ibbenbüren. So war es keine Überraschung, dass der Emlichheimer gegen seinen Gegner keine Chance hatte, was zu zusätzliocher  Nervosität führte. Selbst gut gelegte Kugeln des Emlichheimers führten kaum zu Punkten, weil sie vom Routinier Absalon in überragender Manier ein ums andere Mal weggeschossen wurden und Letzterer abschließende Legekugeln mit hunderprozentiger Genauigkeit nahezu ausnahmslos ins Ziel, d.h. ans Schweinchen brachte. Als es nach ca. 35 Minuten 13:4 stand und Bruno Absalon damit neuer Kreismeister war, hatten die Zuschauer zwar kein spannendes, aber doch ein Endspiel gesehen, das zunimdest auf Seiten des Siegers gespickt war mit guten Aktionen und  eine Demonstration darstellte, die auf Grafschafter Bouleplätzen eher selten sein dürfte. Dem Zweitplatzierten muss der gute Wille bescheinigt werden. Er konnte in diesem Endspiel aus o.g. und nachvollziehbaren Gründen nicht seine bestes Boule auf den Platz bringen. Man hat ihn schon viel besser gesehen.

Das Spiel um Platz 3 und 4 zwischen Gerd Haverkamp und Georg Gosink lief parallel zum Endspiel und fand naturgemäß nicht die Zuschauerresonanz, die es aufgrund seiner Qualität verdient gehabt hätte. Erst nach Beendigung der ersten Partie rückte dieses Spiel in den Fokus des Publikums. Die Kontrahenten hatten sich bis dahin ein ziemlich ausgeglichenes Spiel geliefert, das erst in seiner Endphase zu Gunsten von Gerd Haverkamp verlief. Es endete 13: 9 für den NINO-Spieler.

Während der abschließende Siegerehrung gratulierte Ernst-D. Oehler allen Beteiligten persönlich und im Namen des Kreisverbandes zu ihren Erfolgen und überreichte einem stolzen Bruno Absalon den Meisterpokal, den dieser hoffentlich im nächsten Jahr verteidigen wird.

Dank sagte er im Namen des Organisationsteam auch allen Teilnehmern, die nicht zuletzt mit ihrem rücksichtsvollen Verhalten und der Beachtung organisatorischer Vorgaben den guten Ablauf begünstigt hätten. Man hoffe, so Oehler, viele von ihnen  auch im nächsten Jahr begrüßen zu dürfen, wenn dann vielleicht der TuS zum dritten Male Ausrichter der Kreismeisterschaften sein wird.

Ein organisatorisch und sportlich guter Turnierverlauf wurde abgerundet durch eine „Rundumversorgung“ der Teilnehmer mit Kaffe, Kuchen und Torten, mit Fleisch und Salaten sowie Getränken jeglicher Art. Dafür verantwortlich waren das Grillteam, das Thekenteam und das Cafe- Team, letztes gebildet von Spielerfrauen. Den Genannten sowie allen weiteren Helfern sei an dieser Stelle herzlich gedankt für ihren stundenlangen Einsatz, ohne den eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Herauszuheben und stellvertretend zu nennen sind Gerd Tangenberg und Heinz Höötmann, die über den ganzen Tag, ohne Pause, ihre Arbeit im Wettkampfbüro am Computer oder als Zuarbeiter geleistet haben.


 


 

 

1. Juli 2017: Gildehauser erfolgreich bei Triplette- Kreismeisterschaft in Rossum

Bernd Weßling und Günter Lammering (TuS G.) belegen zusammen mit Andreas Engbers (SV Bad B.) sehr guten 4. Platz unter 46 Mannschaften.

ETM- Gebäudeautomation- Ibbenbüren stiftet neue Spielkleidung

3. Mannschaft freut sich über großzügige Unterstützung

Andre Kolk (r), Geschäftsführer der ETM- Gebäudeautomation- Ibbenbüren, nimmt den Dank von Mannschaftsführer Louis ten Elzen entgegen.

 

Dank einer großzügigen Spende der Ibbenbürener Firma ETM- GEBÄUDEAUTOMATION konnte neulich die neuformierte 3. Mannschaft einen Satz Poloshirts in Empfang nehmen, in denen sie künftig ihre Spiele bestreiten wird. Die Shirts tragen auf der Vorderseite den Vereinsnamen und das beim TuS übliche Bouleemblem sowie den Namen des Spielers. Die Rückseite zeigt das Firmenlogo des Spenders „ETM- GEBÄUDEAUTOMATION“.

Sandsteinrelief schmückt Gildehauser Bouleanlage

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk von Konrad Lippok

Wer unser Boulodrome  betritt, dem fällt sofort die Reliefplatte ins Auge, die seit kurzem an exponierter Stelle im Zentrum der Anlage, inmitten der Spielfelder steht. Sie weist in Bild und Schrift auf die Gründung der Bouleabteilung im Jahre 2006 hin, als in Gildehaus die ersten Kugeln geworfen wurden.

Diese feine Handwerksarbeit haben wir unserem Vereinsmitglied KONRAD LIPPOK  zu verdanken, der sie uns mit leichter zeitlicher Verzögerung zum Geburtstag geschenkt hat. Damit ist zugleich die Gallerie von Reliefplatten vervollständigt ,die im Vereinsheim auf weitere Sportarten hinweisen, die im TuS betrieben werden oder früher ausgeübt wurden.

Die Bouleabteilung bedankt sich ganz herzlich für das außergewöhnliche Werk, das dank des in unmittelbarer Nähe gewonnenen original Gildehauser Sandsteines kommende Zeiten gut überstehen dürfte. Auch fremde Besucher unserer Sportanlage werden bestimmt ihre Freude daran finden.

Dank gebührt aber auch unserem Sportkameraden Jürgen Gräser für den fachgerechten und sicheren Aufbau der Platte und die Gestaltung ihres Umfeldes.

 Konny Lippok (r) präsentiert sein Werk.

Jürgen Gräser hat für den fachmännischen Aufbau gesorgt.

Abteilungsleiter Ernst- Dieter Oehler (r) bedankt sich für das schöne Geschenk.

Gildehauser Doublette gewinnt Turnier bei "L`Equipe" in Enschede

Arno Lemberg und Günter Lammering triumphieren

Für die Gildehauser Arno Lemberg und Günter Lammering hat sich der Weg nach Enschede gelohnt, wo am 11. März ein internationales Doublette- Turnier ausgetragen wurde. Unter 12 teilnehmenden Mannschaften - darunter einige aus der Grafschaft - setzten sie sich eindrucksvoll durch. 13:2, 13:3, 13:6 und 13:0 lauteten ihre Spielergebnisse, womit  sie - allein wegen des besseren Kugelverhältnisses - ein ebenfalls sehr starkes Team aus Enschede hinter sich ließen und am Schluss als Sieger dastanden.

Herzlichen Glückwunsch !

Erweiterung des Boulodromes rechtzeitig vor Beginn der Saison 2017 abgeschlossen.

Der TuS Gildehaus verfügt jetzt über acht ständige Außenbahnen..

Arno Lemberg u. Günter Lammering mit gutem Ergebnis im A-Turnier beim Volksbank-Cup

Gildehauser belegen 7. Platz unter 96 Konkurrenten

Volksbank- Cup am 5.02.2017 in Schüttorf:
Friedhelm Lohmann und Bernd Weßling gewinnen C- Turnier

In 5 "Endspielen" ungeschlagen

5x angetreten und 5x gewonnen. Diese tolle Serie bedeutet am Ende Platz 1 für Friedhelm Lohmann & Bernhard Wessling. Die Gildehauser Doublette schlugen an diesem Tag die Endplatzierungen 2, 3 & 6, und auch im „Finale“ mussten sich die bis dato erfolgreichen Werner Veldboer & Norbert Kandziora (VfL Weiße Elf NOH) mit 10:13
geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch !

10.01.2017: Boulescheune erhält zusätzliche LED- Leuchten

Erhebliche Verbesserung der Lichtverhältnisse

Volker Frobel, Hermann Krabbe und Friedhelm Lohmann begutachten die neuen Leuchten.

Installation der Leuchten in großer Höhe.

5. Januar 2017: Glühweinturnier 2016

-verspätete Veranstaltung

v..l.: Herbert Ramaker, Han Arends, Ernst- Dieter Oehler

v.l.: Bernd Katurbe, Bernd Wessling, Leo Kersten ( 3. Platz)

Herbert Ramaker, Han Arends, Ernst- D. Oehler ( 1. Platz)

Arno Lemberg, Jürgen Gräser, Fritz Wallasch ( 2. Platz)

14. Oktober 2016: Saisonabschluss mit gemütlichem Grillen

Hermann Hollmann in seinem Metier

Geheimgespräche

Ein fast volles Vereinsheim

 

Wenn auch Dank der Boulehalle der Trainingsbetrieb der Bouleabteilung über das ganze Jahr läuft, steht doch traditionell eine Gemeinschaftsveranstaltung aller Aktiven am Ende der Sommersaison auf dem Programm. Nach den positiven Erfahrungen mit der Einladung der Spielerfrauen zu einem gemeinsamen Essen im Februar und dem Versprechen, dieses zu wiederholen, traf man sich am 14. Oktober 2016 erneut in großer Runde, diesmal zum Grillen. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit konnte man nicht mehr draußen sitzen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Für das Grillen war Hermann Hollmann zuständig, der diese Aufgabe trotz großer Anzahl von Essern gekonnt erledigte und keine Wartezeiten zuließ, wofür wir noch einmal herzlich danken. Allen hat es hervorragend geschmeckt.

Dass man am Ende eines erfolgreichen Jahres, zumal nach einem zehnjährigen Abteilungsgeburtstag, das sportliche und gesellschaftliche Geschehen noch einmal Reveu passieren lässt, versteht sich von selbst.  Abteilungsleiter Ernst- Dieter Oehler übernahm dies gerne und versuchte damit insbesondere die Frauen in Kenntnis zu setzen über manches, was ihnen am häuslichen Küchentisch so nicht mitgeteilt wurde und sicher hier und da leichtes Staunen auslöste. Damit war zugleich Anstoß gegeben für manches Gespräch, das sich um das Boulen und die Entwicklung in der Abteilung drehte.

Zu späterer Stunde meldeten sich Achim Wieking und Ernst- Dieter Oehler noch mit kleinen humorigen Beiträgen zu Wort, die allgemeinen Beifall fanden. Erst spät fanden die letzten Zecher den Weg nach Hause.

6. August 2016: Michael Weise ist Einzel- Kreismeister 2016

64 Spieler haben sich am letzten Sonnabend in Rossum (NL) um den Titel eines Kreismeisters in der Formation Tete ( Einzel) beworben. Am Ende stand Michael Weise vom TuS Gildehaus ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Michael, der seit dieser Saison auch in den Meisterschaftsspielen der Kreisliga für den Tus Gildehaus antritt, behielt über alle Runden eine reine Weste und konnte sich in seiner Gruppe ungeschlagen durchsetzen. Seine Siegesserie setzte er auch im Endspiel fort, das er mit 13:4 gegen den Ersten der anderen Spielgruppe für sich entschied.

Mit diesem Erfolg konnte sich  der TuS Gildehaus erstmalig seit Gründung der Bouleabteilung in die Liste der Kreismeister eintragen.

Die Gildehauser Bouler gratulieren ihrem Sportkameraden ganz herzlich.

Gronauer Gäste am Romberg

Jahrestreffen am 12.04.2016

 

Nicht neu, aber immer wieder schön sind die Treffen mit der Traditionsgemeinschaft von Vorwärts Gronau, die am Drilandsee beheimatet ist und sich auch dem Boulesport verschrieben hat. Wenn sich dann, wie diesmal, auch noch das Wetter von seiner besten Seite zeigt, dann werden solche Veranstaltungen zu einem besonderen Erlebnis. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad, also bestem Boulewetter, fanden die Freundschaftsspiele auf der Anlage am Romberg statt. Dabei ging es, wie immer, in erster Linie um die gute Unterhaltung und den Spaß, während die Ergebnisse der Spiele nur am Rande vermerkt wurden und eine untergordnete Rolle spielten.

Das traditionelle Kaffeetrinken mit leckerem, von den Spielerfrauen gestifteten Kuchen trug seinen Teil zur guten Stimmung bei. Am Ende des Tages freute man sich schon über den Gedanken an den Gegenbesuch, zu dem die Gäste eine Einladung aussprachen. In diesem Jahr soll dieser Besuch am Drilandsee schon früh im Juli stattfinden.


 

Zum Tode von Gerd Lammer

Ein Mann der ersten Stunde

 

Mit Betroffenheit haben die Gildehauser Boulespieler zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihr Sportkamerad

Gerd Lammer

am 29.März 2016 im Alter von 76 Jahren nach langem Kampf seiner schweren Krankheit erlegen ist. Gerd war ein Mann der ersten Stunde, er war dabei, als der Boulesport in Gildehaus Einzug hielt und hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich aus kleinsten Anfängen im Laufe von 10 Jahren eine Abteilung entwickelte, die in der Grafschaft einen guten Ruf genießt. Zunächst als Spieler der 1. Mannschaft, später als Betreuer und Spieler der 2. Mannschaft nahm er wichtige Aufgaben wahr, ohne die eine Sportabteilung nicht existieren kann. Seine bescheidene, freundliche Wesensart verschaffte ihm viele Freunde, die auch seine Hilfsbereitschaft zu schätzen wussten, die weit über seine offiziellen Aufgaben hinaus ging. Wo etwas zu tun war, ob an den Sportanlagen oder im organisatorischen Bereich, ging er oft unaufgefordert voran. Außerdem war er immer bemüht, schlichtend und beruhigend einzugreifen, wo im Eifer die natürlichen Meinungsverschiedenheiten zu eskalieren drohten.

Wir hätten ihm gerne noch weitere Jahre gegönnt, um seinem und unserem schönen Hobby nachzugehen. Es sollte nicht sein. Das Schicksal hat es anders gewollt. Wir, seine Sportkameraden, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Geselliger Abend anlässlich des 10jährigen Jubiläums

Dank an Frauen stand im Mittelpunkt

Erstmalig in der zehnjährigen Geschichte der Bouleabteilung waren die Frauen der Aktiven eingeladen zu einem gemütlichen Abend bei leckerem Essen und reichlich kühlen Getränken. Damit sollte endlich einmal der Dank zum Ausdruck gebracht werden für viel Unterstützung durch die Frauen in den vergangenen Jahren. Ernst- Dieter Oehler konnte im Vereinsheim am Romberg vierzig Personen begrüßen. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Aktiven der Einladung gefolgt. In seiner Ansprache zu Beginn des Abends stellte der Abteilungsleiter noch einmal die Anfänge und die Entwicklung der Bouleabteilung dar. Kaum jemand habe sich vor zehn Jahren vorstellen können, dass sich der Boulesport so fest in Gildehaus etablieren würde, wie das heute der Fall sei. Das sei eine Gemeinschaftsleistung, an der nicht zuletzt auch die Frauen ihren erheblichen Anteil gehabt hätten, die manches Kuchenbüffet organisiert, aber daneben auch sehr viel Verständnis für die häufige Abwesenheit der Männer gezeigt hätten. Es sei zu wünschen, so Oehler, dass dieses auch so bleiben möge. Dann brauche niemandem um die Zukunft der Bouleabteilung bange zu sein.

Im weiteren Verlauf des Abends gab es ein opulentes Schnitzelessen aus der Küche von Gisela Lehmann, bei dem jeder auf seine Kosten kommen konnte. Das sich daran anschließende Bingo-Spiel unter der humorvollen Leitung von Louis ten Elzen sorgte für die nötige Auflockerung, bevor man zum Hauptteil des Abends, der freien Unterhaltung, überging. Wie gut diese „ins Rollen“ kam, beweist die Tatsache, dass sich die letzten Gäste erst weit nach Mitternacht auf den Heimweg machten.

Einigkeit herrschte, wie zu hören war, unter allen Beteiligten darüber, dass man einen schönen Abend erlebt habe. Die nächste Veranstaltung dieser Art solle auf keinen Fall wieder zehn Jahre auf sich warten lassen.

 

Siehe auch Bilder auf der Bildergalerie !

Die Vereinsmeister (v.l.) Louis ten Elzen und Günter Lammering

Günter Lammering und Louis ten Elzen gewinnen Vereinsmeisterschaft am 21. Januar 2016

Gelungener Start ins Jubiläumsjahr

Ein starkes Doppel setzte sich bei der diesjährigen Vereinsmeisterschaft durch: Günter Lammering und Louis ten Elzen konnten ihre fünf Spiele sämtlich  gewinnen und damit den Siegerpokal erringen.

Neun Mannschaften stellten sich der Konkurrenz, mit der die Bouleabteilung in das zehnte Jahr ihres Bestehens startete. Vier Siege errangen die Zweitplatzierten Arno Lemberg und Heinz Höötmann, drei Siege die Dritten Gisela Lehmann und Heinrich Heils.  Herzlichen Glückwunsch !

Die unter der bewährten Federführung von GünterDanzinger organisierte Veranstaltung verlief reibungslos, dauerte allerdings bis nach 23:00 Uhr.

Die Verpflegung während dieser langen Zeit ließ nichts zu wünschen übrig: Neben kalten und warmen Getränken gab es ein leckere Gulaschsuppe, wie immer aus der Küche von Gisela. Dafür gilt ihr besonderer Dank!

 

 

 

"Abend des Dankes"

Besondere Auszeichnung für engagierte Vereinsmitglieder

Dankende Worte hat der Vorsitzende des TuS Gildehaus, Bernd Schulte- Westenberg, für (von links) Friedhelm Lohmann, Lisa Olde Meule, Gisela Lehmann und Günter Danzinger gefunden. Die engagierten Mitglieder des Obergrafschafter Vereins wurden während eines "Abends des Dankes" im Vereinsheim geehrt.

 

Quelle:

GN vom 4. Dez. 2015                                               

Foto: Abel

Erfolgreiche Saison 2015

Meisterschaft und Aufstieg für 1. und 2. Mannschaft

 

Die Bouleabteilung kann auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2015 zurückblicken. Nach dem unglücklichen Abstieg beider Wettkampfteams am Ende des Spieljahres 2014 darf nunmehr die doppelten Meisterschaft gefeiert werden. Sowohl die 1. Mannschaft in der 1. Kreisklasse, als auch die 2. Mannschaft in der 3. Kreisklasse setzten sich mit jeweils nur einer Niederlage durch. Das bedeutet für beide Teams den unmittelbaren Wiederaufstieg in die angestammten Spielklassen. Dieses ist umso erfreulicher, als die Bouleabteilung in 2016 ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Natürlich muss alles Bestreben darauf gerichtet werden, im Jubiläumsjahr die Klassen zu halten, was nicht sehr leicht sein wird. Insbesondere die Gegner der 1. Mannschaft in der Kreisliga rüsten, wie man hört, personell stark auf und werden den Gildehausern alles abverlangen, wenn diese erfolgreich sein wollen. Für die 2. Mannschaft dürfte die Aufgabe etwas leichter sein. Deren Spielerkader ist mittlerweile quantitativ und qualitativ so gut, dass vielleicht sogar eine positive Überraschung möglich sein könnte und man an der Tabellenspitze ein gewichtiges Wort mitzureden hat.

Augenblicklich sonnt sich die Abteilung jedoch noch in ihrem Erfolg. Das kam auch zum Ausdruck bei der Meisterschafts- und Aufstiegsfeier am 2. Oktober 2015 im Vereinsheim am Romberg. Bei leckerem Essen und manchem Glas Bier ließen die Spieler die Saison Reveu passieren.Dieser Abend wurde von allen als verdiente Belohnung für die vorangegangenen Mühen empfunden, gleichzeitig aber auch als Motivation für künftige Aufgaben.

Abteilungsleiter Oehler hob in seiner Ansprache vor allem die Gemeinschaftsleistung hervor, die den sportlichen Erfolgen zugrunde liegt, und bedankte sich sowohl bei den Mannschaftsführern, als auch bei den Aktiven für ihren Einsatz. Allen legte er nahe, durch intensives Training die Grundlage für weitere Erfolge zu schaffen. Aber auch die Teilnahme an Turnieren und die dabei zu gewinnenden Erfahrungen sollten nach seiner Meinung hilfreich sein. Nicht zuletzt werde auch die eine oder andere strukturelle Veränderung in der Abteilung den künftigen Erfolg zu sichern helfen.

Es verbietet sich nach Meinung von Oehler, einzelne Spieler hervorzuheben. Fast alle seien mit unterschiedlichen Zeitanteilen an den Meisterschaftsspielen beteiligt gewesen und hätten dabei ihr Bestes gegeben.

19. und 26. September 2015: Der TuS Gildehaus wird zweimal Meister

v.l. Arno Lemberg, Gerd-Fr. de Leve, Bernd Weßling, Gerd Tangenberg, Ernst- Dieter Oehler, Günter Lammering

stehend v.l. Berthold Weinberg, Heinz Elfers, Günter Danzinger

sitzend v.l. Han Arends, Gerd- Fr. de Leve, Paul Pophal, Hermann Krabbe

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Das Bild zeigt die Sieger des Turniers:

1. Platz: Gerd Tangenberg ( Mitte)

2. Platz: Michael Weise (links)

3. Platz: Hermann Krabbe (rechts)

Boulevergnügen bei "Kaiserwetter"

10. Juli 2015: Coesfelder Bouler zu Gast am Romberg

 

 

Besser hätten die äußeren Bedingungen nicht sein können, als erstmalig eine Boulegruppe aus Coesfeld, angeführt von Michael Riek, Gäste des TuS Gildehaus waren. Bei strahlendem Himmel und angenehmsten Boule- Temperaturen trafen die Westfalen gegen Abend des 10. Juli 2015, teilweise sogar mit dem Fahrrad, in Gildehaus ein. Rund 20 Spieler/innen bevölkerten anschließend das Boulodrom, wo von Michael Riek ein kleines Melee-Turnier organisiert worden war. Gildehauser und Coesfelder, bunt gemischt, spielten in Doublettenformation gegeneinander, wobei die Paarungen dem Zufallsprinzip überlassen blieben und in jeder der drei Runden neu ausgelost wurden. Dem am Sieg beteiligte Spieler wurden seine Punkte persönlich gutgeschriebenl. Am Ende hatte der Gildehauser Spieler Gerd Tangenberg mit drei Siegen die meisten Punkte gesammelt und zudem das bessere Kugelverhältnis gegenüber dem Coesfelder Michael Weise, der ebenfalls drei Siege verbuchen konnte. Der Coesfelder musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.Dritter wurde TuS- Spieler Hermann Krabbe.

Vom Wetter begünstigt, kamen auch die Unterhaltung sowie das Essen und Trinken nicht zu kurz. Während der Spiele sowie in einer längeren Pause konnten die Aktiven sich mit kalten Getränken, leckeren Grillwürstchen und köstlichen Salaten für neue Aufgaben stärken. Die Gildehauser Bouleanlage erwies sich erneut als der ideale Ort für solche Veranstaltungen. Erst gegen 21:30 Uhr endete der offizielle Teil dieses Tages.

 

 

Hermann Krabbe wird 80 Jahre alt

Etliche Mitbürger und natürlich auch Vereinsmitglieder des TUS Gildehaus erreichen heutzutage das Alter von 80 Jahren. Nur auf wenige trifft allerdings zu, dass sie in diesem Alter noch sportlich aktiv sind,so wie Hermann Krabbe, der am 29. März seinen Ehrentag begeht. Hermann Krabbe ist dem Sport und dem TuS Gildehaus von Jugend an verbunden. Über viele Jahre hat er sich als Jugendtrainer und Betreuer im Fußball betätigt und einen guten Namen gemacht. Gerne erinnern sich seine ehemaligen Schützlinge an ihre aktiven Zeiten unter seiner Obhut. Auch danach ging er dem TuS Gildehaus nicht verloren, sondern hat sich immer in das Vereinsgeschehen eingemischt, mit manch gutem Vorschlag, aber auch durch tätige Mitarbeit, z. B. bis heute in der „Rentnerband“, die sich um die Pflege der Gildehauser Sportstätten kümmert. Über seinen Heimatverein hinaus gilt seine besondere Liebe dem FC Schalke 04, an dessen sportlicher Entwicklung er regen Anteil nimmt, mit dem er über Erfolge jubelt und bei Niederlagen leidet.

Der glückliche Zufall wollte es, dass sich Hermann Krabbe im relativ hohen Alter, wenn andere sich zurückziehen, für das Boulespiel mit den Eisenkugeln begeistern konnte, das im Jahre 2006 im TuS etabliert wurde. Kurz reingeschnuppert in diese neue Sportart, wurde sie schnell zu einer gewissen Leidenschaft bei ihm und damit zum Bestandteil seines Alltags. Dreimal pro Woche, sofern die Zeit es zulässt, trifft man den Jubilar auf dem Platz oder in der Boulescheune, wo er erfolgreich mit seinen Gegnern „die Klingen kreuzt“, oft auch begleitet von verbalen Scharmützeln. Bis zur Saison 2013 gehörte er sogar zur Stammformation der 1. Mannschaft, bevor er sich dann in die 2. Mannschaft zurückzoSein Engagement und Einfluss in der Bouleabteilung geht aber weit über das Spielen hinaus. Es gibt kaum eine wesentliche Entwicklung in der Bouleabteilung, sportlicher oder allgemeiner Art, an der Hermann Krabbe nicht beteiligt wäre. Als Beispiel sei hier die Boulescheune genannt, die er ursprünglich ins Gespräch brachte. Es entspricht seinem Wesen, dass er ständig Neuerungen anstößt, Bestehendes verbessern möchte und letztlich auch selber mit Hand anlegt, um seine Vorschläge in die Tat umzusetzen. Eine gewisse Ungeduld gehört dann ebenso dazu wie beharrliches Festhalten an seinen Zielen.

Dass Hermann Krabbe mit 80 Jahren vermutlich der zweitälteste Aktive im gesamten Verein ist – hinter dem ebenfalls Boule spielenden Heils Hein – soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Die Bouleabteilung verdankt ihm viel und wünscht, dass er ihr noch manches Jahr als Aktiver erhalten bleibt.

 

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft !

    

 

Heils "Hein" wurde 80 Jahre alt

 

Am 29.09.2014 beging „Hein“ Heils seinen 80. Geburtstag. Seine gute Gesundheit erlaubt es ihm,  noch zwei- bis dreimal in der Woche auf dem Bouleplatz zu stehen und sich als ältester Aktiver der Abteilung, vermutlich sogar des ganzen Vereins,  mit den jüngeren zu messen, oftmals sehr erfolgreich. Seit Beginn der Abteilung vor nunmehr acht Jahren ist „Hein“ mit Leib und Seele dabei  und war bis auf den heutigen Tag eine wichtige Stütze der 1. Mannschaft, mit der er alle Höhen und leider auch Tiefen der jüngsten Zeit durchlaufen hat. Das ist angesichts seines Alters nicht selbstverständlich, passt aber zu einer Person, die zuvor über Jahrzehnte als Schiedsrichter im Fußball Uneigennützigkeit und Einsatz für seinen Verein, den TuS Gildehaus, unter Beweis gestellt hat.

 Neben seiner bemerkenswerten sportlichen Leistung war er auch  immer bereit, andere Aufgaben für seine Abteilung zu übernehmen.Manche Stunde hat er in den letzten Jahren mit Reparatur- und Pflegearbeiten verbracht, wofür der tadellose Zustand unserer Bouleanlage  Zeugnis ablegt. Aber selbstverständlich kümmert er sich nicht nur um die Bouleplätze, sondern gehört schon viel länger auch zur „Rentnerband“, die sich regelmäßig um das Romberggelände kümmert. Es entspricht seinem Naturell, dass er all dieses ohne viel Aufhebens von seiner Person erledigt. Wenn andere sich freuen, ist er zufrieden.

Die Bouleabteilung gratuliert ganz herzlich zum runden Geburtstag  und wünscht ihm noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie . Wir, seine Boulefreunde, möchten noch viele spannende Spiele mit ihm und gegen ihn bestreiten.

Besuch bei Vorwärts Gronau am Drilandsee

 

Bereits zum vierten Male trafen sich die Gildehauser Bouler mit denen der Traditionsgemeinschaft von Vorwärts Gronau, zum zweiten Male davon auf deren schöner Anlage am Drilandsee. Wie schon im Jahr zuvor stand dabei das sportliche Kräftemessen in zweiter Reihe. Wichtiger war das Gemeinschaftserlebnis, das bereits mit der Radfahrt durch das Gildehauser Venn einen sehr schönen Auftakt fand. Auch das Wetter zeigte sich an diesem Nachmittag von seiner guten Seite, sodass man pünktlich am Ziel eintraf, wo die Gronauer Gastgeber  warteten. Nach freundlicher Begrüßung durch Siegfried Bajorath konnten sich alle Teilnehmer bereits bei einer Tasse Kaffeee erholen und danach gut gestärkt in die Boulespiele einsteigen. Auf Grund der sehr speziellen Plätze und natürlich starker Gronauer Gegner wechselte der Erfolg: Mal waren es die Gäste, mal die Gastgeber, die den Sieg davon trugen. Niemand wusste am Ende so recht zu sagen, wer denn nun der Gesamtsieger des Nachmittags gewesen war. Das war auch nebensächlich, weil sich angesichts der guten Unterhaltung jedermann an diesem Nachmittag als Gewinner fühlen durfte. 

Der Nachmittag endete, wie er begonnen hatte, harmonisch. Eine Einladung zu Grillwürstchen und der einen oder anderen Flasche Bier nahmen die Gildehauser gerne an, bevor sie sich gegen Abend auf den Heimweg machten, nicht ohne eine Einladung zum Gegenbesuch auszusprechen, der im Winter in der Boulescheune stattfinden soll.

Mittlerweile eine feste Verbindung: Partnerschaft zwischen TuS Gildehaus und Vorwärts Gronau/ Traditionsgemeinschft

Klaus Kosel überreicht Vereinswimpel an die Gidehauser Gastgeber.

Ernst- D. Oehler revanchiert sich im Sommer mit einem Wimpel an Siegfried Bajorath.

Begegnng im Sommer 2015 am Drilandsee.

Boulescheune in Betrieb genommen

20. September 2012

Die Gildehauser Boulescheune wurde am 20. September 2012 erstmalig in Gebrauch genommen. Die Bouleabteilung hatte den kompletten TuS- Vorstand sowie einige Helfer zu einem kleinen Turnier eingeladen. Neben dem Sport sollte auch der gesellige Teil bei kühlen Getränken und Grillwürstchen nicht zu kurz kommen.

Zu Beginn des Abends begrüßte Ernst- Dieter Oehler im Namen der Abteilungsmitglieder die Gäste und sprach ihnen den Dank aller aus, dem Vorstand für die finanzielle Unterstützung und Helmut Heils, Gerd Bardenhorst, Andreas Hoolt sowie Hein Egbers für ihre praktische Unterstützung bei der Fertigstellung der Scheune. Diese Einladung, so Oehler, könne nur eine Geste sein, um den Dank deutlich zu machen.

Leider hatte nur die Hälfte der Vorstandsmitglieder den Weg in die Boulescheune gefunden, sodass zusammen mit allen aktiven Abteilungsmitgliedern nur 6 gemischte Dreiermannschaften gebildet werden konnten, die in drei Spielrunden mit wechselnden Gegnern den Turniersieger untereinander ermittelten. Nach spannenden Kämpfen stand am Ende des Abends die Triplette Weinberg/ Garwels/ Pehrs als Sieger fest, wofür sie von der Turnierleitung mit je einer Flasche Rotwein belohnt wurden.

Es muss noch die besondere Leistung des Grillmasters Werner Ketzer erwähnt werden. Er verstand es hervorragend, immer zu den Spielpausen die Würstchen fertig zu haben, die dann auch zufriedene Abnehmer fanden. Auch Gerd Lammer gebührt Dank für die spontan übernommene und deshalb nicht ganz einfache Turnierleitung.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, mit der die Boulescheune in Betrieb genommen wurde. Sie gab schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Winterzeit, wenn dann die Spieler trotz Regen, Kälte und Wind ihre Kugeln werfen können.  

Boulescheune offiziell übergeben

Am Mittwoch, 22. August 2012, fand die offizielle Übergabe der Boulescheune seitens der Stadt Bad Bentheim an den TuS Gildehaus statt.Ernst- Dieter Oehler konnte dazu neben dem Bürgermeister Dr. Volker Pannen auch den TuS Vorsitzenden Bernd Schulte- Westenberg sowie eine Gruppe Boule- Abteilungs-Mitglieder begrüßen. Dr. Pannen brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der TuS Gildehaus als zweiter Verein in der Grafschaft über ein geschlossenes Gebäude verfügt, in dem die Aktiven auch bei schlechtem Wetter ihrem Sport nachgehen können. Die Stadt habe das bis dahin von ihr genutzte Gebäude gerne abgetreten, weil der TuS für entsprechenden Ersatz gesorgt habe und zu zahlen bereit sei. Das Ersatzgebäude, eine Scheune auf dem Hofe Bussmann an der Waldseiter- Straße,so Dr. Pannen, sei zwar nicht größer, aber günstiger gelegen, sodass beiden Seiten, Sportlern und Stadt, mit diesem Schritt geholfen sei. Die Stadt habe zudem unterstreichen wollen, dass ihr insbesondere der Seniorensport, und um solchen handele es sich ja beim Boule in erster Linie, angelegen sei. 

TuS- Vorsitzender Bernd Schulte- Westenberg bedankte sich beim Bürgermeister für das Entgegenkommen der Stadt und wertete die Abtretung der Lagerhalle als ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Stadt und TuS Gildehaus. An die Sportler der Bouleabteilung gewandt, wies er noch einmal darauf hin, dass die Bereitschaft des Vorstandes, die Mietkosten für die Scheune zu tragen, viel Überzeugungsarbeit innerhalb der eigenen Reihen gekostet habe. Entsprechend groß sei jetzt die Erwartung, dass die Bouleabteilung gute Arbeit leiste, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen.

Ernst- Dieter Oehler brachte als Sprechen der Bouleabteilung deren Dankbarkeit gegenüber Stadt und dem TuS- Vorstand zum Ausdruck. Er ging auch kurz auf die Entwicklung ein, die zur heutigen offiziellen Inbetriebnahme der Halle geführt hat. Dabei erwähnte er noch einmal lobend Karl- August Kring als ehemaligen Abteilungsleiter, der an den ersten Gesprächen mit dem Bürgermeister maßgeblich teilgenommen hatte. Herrmann Krabbe gebührt Oehler zufolge besonderer Dank, weil er es war, der überhaupt erst die Lagerhalle der Stadt als Boulescheune in die Diskussion eingebracht hatte, als man auf der Suche nach einer solchen Möglichkeit war. Daneben hat er ganz wesentlich die vorbereitenden Arbeiten vieler Mitglieder in der Halle koordiniert, ohne die der heutige Spiel- und Trainingsbetrieb nicht möglich wäre.
Im Anschluss an die Reden stellte man sich der Fotografin( siehe Bild!), bevor der TuS- Vorsitzende unter dem Beifall aller Anwesender gekonnt die erste offizielle Boulekugel warf. Dabei wurde deutlich, dass der Boden den Boulespielern künftig viel Geschick abverlangen wird.  

Übergabe der Boulescheune durch den Bürgermeister Dr. Pannen (2.v.l.)

In der Boulescheune steckt viel Eigenarbeit